21 Januar 2011 - 20:30

Die dritte Runde der Gespräche zwischen Iran und der Gruppe 5+1 hat gestern in Istanbul begonnen.

  Die erste und zweite Runde der Beratungen wurden gestern (Freitag) unter dem Motto “Gespräche über die bilaterale Zusammenarbeit in gemeinsamen Fragen” in Istanbul durchgeführt. Vor Beginn der zweiten Gesprächsrunde, kamen die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu, sowie die russischen und chinesischen Vertretungsteilnehmer mit dem iranischen Atomchefunterhändler Said Dschalili zusammen. Unter Hinweis auf die Stellungnahme der G 5+1, in Bezug auf eine Fortsetzung der gemeinsamen Punkte, sagte der Berater des Sekretärs des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Abolfazl Zohrewand, die Erlangung eines Verfahrens, nach dem die genannte Zusammenarbeit fortgesetzt werden kann, ist weiterhin umstritten. Wie der Fernsehsender Asia News berichtet, werde Iran bei den Beratungen mit der Gruppe 5+1 in Istanbul nicht über sein Recht auf die Urananreicherung verhandeln. IRNA unter Berufung auf den Fernsehsender Asia News zufolge, waren die Ergebnisse der ersten Gesprächsrunde positiv. Iran betonte die Anerkennung seiner nuklearen Rechte und fordere die Aufhebung der gegen Teheran verhängten Sanktionen.